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Altersvorsorge für die Absicherung des Ruhestandes

Der erste Tag des Ruhestandes ist für viele Menschen in jungen Jahren noch weit weg. Doch gerade in dieser Zeit ist es wichtig, bereits für das Alter vorzusorgen, um später unbeschwert und finanziell unabhängig das Rentnerdasein zu genießen. Mit der erforderlichen zusätzlichen Altersvorsorge schließen Sie Versorgungslücken und können nach Abschluss eines langen Arbeitslebens schöne Reisen unternehmen oder einfach finanziell unabhängig das genießen, was im Berufsleben oft zu kurz gekommen ist.

„Die Rente ist sicher!“ Doch auch die Höhe?

Sie verdienen aktuell gut und erwarten, dass auch Ihre gesetzliche Rente entsprechend hoch ausfällt? Die Realität sieht leider oft anders aus. Wer nicht zusätzlich vorsorgt, kann mit der gesetzlichen Rente nicht den gewohnten Lebensstandard sichern. Das Rentenniveau liegt derzeit bei 48% nach langen 45 Beitragsjahren. Bei einer kürzeren Einzahlungszeit sinkt das Rentenniveau entsprechend.
Das bedeutet, Rentner bekommen nach einem langen Arbeitsleben im besten Fall in ihrem verdienten Ruhestand weniger als die Hälfte ihres durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens.

„Die Rentenreformen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass durch die sukzessive Überalterung der Gesellschaft das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre erhöht, das Rentenniveau im Jahr 2030 dagegen auf 44,5 % sinken wird.“
[Christoph Appel, Geschäftsführer der appel insurance brokers GmbH]

Der offizielle Rentenbericht der Deutschen Rentenversicherung von 2022 offenbart Durchschnittsrenten für Männer in den alten Bundesländern von 1.138 Euro, für Frauen 783 Euro.

Hinzu kommt, dass der Euro durch die Inflation später vermutlich weniger wert sein wird als heute. Die Europäische Zentralbank hat sich eine durchschnittliche Inflationsrate von 2% zum Ziel gesetzt, jedoch sehen wir bereits jetzt, dass diese nicht zu jeder Zeit eingehalten wird. Mit einer hohen Inflation schmälert sich die gesetzliche Rente und Sie werden im Ruhestand nicht den Lebensstandard erleben, den Sie sich wünschen.
Die Deutsche Rentenversicherung schreibt dazu in der jährlichen Renteninformation selbst:
„Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger („Versorgungslücke“). Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie – wie bei Ihrer zu erwartenden Rente – den Kaufkraftverlust beachten.“

Altersvorsorge

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Der Generationenvertrag und warum er in eine Schieflage gerät

In Deutschland baut das Renten- und Vorsorgesystem auf drei Säulen auf, die sich gegenseitig ergänzen, damit der Einzelne seinen Lebensunterhalt möglichst ohne Einschränkungen bestreiten kann. Die Gesetzliche Rentenversicherung basiert auf dem sogenannten Generationenvertrag. Dabei handelt es sich um ein Umlageverfahren, bei dem die aktuellen Beiträge der Arbeitnehmer an die Rentner ausgezahlt werden.
Auf diese Weise finanziert die aktuell arbeitende Generation die heutigen Rentenbezieher im Alter. Sie vertrauen darauf, später auch selbst die Rente von der dann berufstätigen Generation finanziert zu bekommen.

Die gesetzliche Rente steht jedem versicherten Beitragszahler nach erfüllter Wartezeit zu, mit Leistungen, die grundsätzlich abhängig sind von der Dauer und Höhe der Einzahlungen während des Berufslebens.

Das System ist so aufgebaut, dass jeder pflichtversicherte Arbeitnehmer während seines Berufslebens Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung einzahlt. Männer und Frauen erhalten dann später im Alter, nach dem Tod eines Angehörigen oder bei einer Erwerbsminderung Leistungen aus dieser Rente, die ihnen als Existenzgrundlage dienen sollen.

Das Problem mit dem Generationenvertrag: Er funktioniert nur so lange gut, wie die Einnahmen höher als die Ausgaben sind. Jedoch sinkt die Geburtenrate, während die Lebenserwartung steigt. Damit erhöht sich auch die Rentenbezugsdauer und die Gesamtleistung, die jeder Rentner erhält. Durch die demographische Verschiebung der Gesellschaft verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Rentenbeziehern und Beitragszahlern zusehends, so dass immer weniger Einnahmen immer höheren Ausgaben gegenüberstehen.

Hinweis
Ab dem 27. Lebensjahr werden Sie von der Deutschen Rentenversicherung regelmäßig über Ihren voraussichtlichen Rentenanspruch informiert, sofern Sie bereits fünf Beitragsjahre eingezahlt haben. Sie können anhand dieser Zahlen also relativ frühzeitig prüfen, ob und in welcher Höhe eine Versorgungslücke besteht. Beachten Sie, dass sowohl die Inflation über den Versicherungsverlauf, als auch die Steuern und Abgaben die Nettorenten deutlich verringern.

Die drei Säulen der Altersvorsorge

In Anbetracht dieser Bewertung der gesetzlichen Rente wird offensichtlich: wer seinen Ruhestand genießen möchte, muss zusätzlich finanziell vorsorgen. Eventuelle Rücklagen sind schnell aufgebraucht. Vorhandene Rücklagen werden häufig überschätzt. Mit guter Beratung kann man mathematisch ermitteln, wie hoch die Rücklagen für das Alter ausfallen müssen. In einer persönlichen Altersvorsorgeplanung ermitteln wir Ihr Altersvorsorgeziel, erfassen die vorhandenen Rentenbausteine, analysieren und ermitteln, mit welchen Lösungen die vorhandene Versorgungslücke ökonomisch sinnvoll geschlossen werden kann. 

Mit der geförderten Altersvorsorge durch Betriebsrente, Basisrente und Riesterrente sowie der flexiblen Privatrente und Fondsparen, können die Versorgungslücken verringert oder geschlossen können.
Wer mit der zweiten und dritte Säule rechtzeitig vorsorgen möchte und nach dem Selbstverantwortungsprinzip lebt, sollte aktiv werden, und sich damit auseinandersetzen. Sehen Sie Beiträge zu Ihrer Altersvorsorge nicht als Kostenposition, sondern als Investition in Ihre eigene finanzielle Zukunft. Gerne beraten wir Sie bei diesem wichtigen Schritt und unterstützen Sie dabei, systematisch Vermögen aufzubauen.

Das Schichtenmodell

Ergänzt wurde das Säulenmodell durch das Schichtenmodell der Altersvorsorge, verursacht  durch das seit dem Jahr 2005 geltende Alterseinkünftegesetz.

Die drei Schichten setzen sich aus der Basisversorgung, der staatlich geförderten Zusatzversorgung und der privaten Altersvorsorge (auf Basis von Kapitalanlageprodukten) zusammen.

Das Alterseinkünftegesetz geht zurück auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus 2002, welches die ungleiche Besteuerung von Renten und Pensionen festgestellt und für verfassungswidrig erklärt hat.

Die Unterschiede zwischen den drei Schichten begründen sich in den grundlegenden Eigenschaften der Altersvorsorge, wie zum Beispiel der vorzeitigen Verfügbarkeit und insbesondere der staatlichen Förderung.

Zur ersten Schicht zählt die Gesetzliche Rentenversicherung, die Landwirtschaftliche Alterskasse, die Berufsständischen Versorgungswerke der Freiberufler und die private kapitalgedeckte Basisrente, auch Rürup-Rente genannt. Die Ansprüche aus den Bausteinen der Basisversorgung sind nicht beleihbar, nicht veräußerbar, nicht übertragbar, nicht kapitalisierbar und nicht vererbbar.
Die Beiträge sind in hohem Umfang steuerlich absetzbar, dafür unterliegen die Rentenleistungen schrittweise stärker der nachgelagerten Besteuerung.

Die geförderte zweite Schicht der Altersvorsorge beinhaltet sowohl die betriebliche Altersvorsorge als auch die private Riester-Rente.
Im Rahmen der geförderten Höchstsätze ist der Beitrag in vollem Umfang steuerlich absetzbar, während die Leistungen in der Rente vollständig nachgelagert besteuert werden.

Ohne besondere staatliche Förderung ist die dritte Schicht der Altersvorsorge.
Unter anderem zählen dazu die private Renten- und Lebensversicherung, Wertpapiere, Fonds und ETFs. Die Beiträge in die Vorsorge der dritten Schicht werden aus bereits versteuertem Einkommen aufgewendet. Dafür unterliegen die Leistungen aus einer Privatrente der günstigeren Ertragsteilbesteuerung, während Wertpapiere und Fonds mit Freibetrag und dem günstigem Abgeltungssteuersatz besteuert werden.

Schichten-Modell Altersvorsorge

Die Möglichkeiten und Varianten der privaten Altersvorsorge sind nahezu unerschöpflich. Allein wer eine Immobilie kauft und diese bis zum Rentenalter abgezahlt hat, der hat sich schon einen großen Grundstock für die private Altersvorsorge aufgebaut. Hinzu kommen diverse Bank- und Börsenprodukte, mit denen Sie sich ein Polster für das Rentenalter ansparen können.
Um in diesem Dschungel der verschiedenen Optionen das für sich richtige Produkt zu finden, sollten Sie sich individuell von Ihrem Versicherungsmakler beraten lassen.

Wie berechne ich meine Rentenlücke?

Wissen Sie spontan, ob Sie im Alter genug Rente haben? Wer richtig für das Alter vorsorgen möchte, muss wissen, welcher Betrag fehlt. Die Rentenlücke ist am Ende die Differenz zwischen den aktuellen Einkünften während der Berufstätigkeit und der späteren Rente. Bei der Berechnung müssen aber weitere Faktoren wie die Inflation, die Steuern und die Zinsentwicklung betrachtet werden. Auch die Lebenserwartung ist ein Faktor, der sehr variabel und wenig voraussehbar ist.

Ein Rechenbeispiel für die Ermittlung der Rentenlücke:

  • Bruttoeinkommen von 3.500 Euro / Monat (Angestellter)
  • Nettoeinkommen: 2.058 Euro / Monat
  • Geschätzte Rente: 1.188 Euro / Monat netto

In diesem Beispiel liegt die Rentenlücke bei 870 Euro / Monat. Nimmt man eine Inflationsrate von 2 % pro Jahr an, dann liegt die Rentenlücke nach 32 Jahren bei ca. 1.640 Euro.

Bedenken Sie bei der Ermittlung Ihres Finanzbedarfs im Alter aber auch, dass für Rentner einige Ausgaben wegfallen, die im Berufsleben noch relevant waren. Das können einige Versicherungen, Benzinkosten, Kosten für Arbeitskleidung oder Raten für das Eigenheim sein. Andere Kosten kommen wiederum neu dazu – wie zum Beispiel Hobbys oder Reisen. Als Richtwert gilt: Der Finanzbedarf im Alter entspricht etwa 80 % des Nettoeinkommens. Das kann im Einzelfall aber erheblich variieren – zum Beispiel, wenn Sie noch Geld für Renovierungen und Sanierungen des Eigenheims zurücklegen müssen oder andere finanzielle Verpflichtungen bedienen.

Wie viel Prozent des Einkommens sollte für die Altersvorsorge zurückgelegt werden?

Nachdem Sie Ihre Rentenlücke kennen, sollte im Rahmen einer Vorsorgeplanung ermittelt werden, wie viel Geld Sie im Monat für die eigene Altersvorsorge investieren sollten. Je früher Sie mit Ihrer Altersvorsorge beginnen, desto niedriger sind die Aufwendungen – die Zeit ist der wichtigste Verbündete. Bei der Höhe der regelmäßigen Investitionen sollten auf Dauer ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und ökonomisch sinnvolle Entscheidung getroffen werden.
Nur wer seine Finanzen fest im Griff hat, der kann systematisch ein Vermögen und damit die nötigen finanziellen Rücklagen für das Alter und die Rente aufbauen. Ganz einfach und verständlich funktioniert dies mit dem Terrassenmodell.
Gerne beraten wir Sie, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Ein Tipp vom Vorsorgeexperten: Frühzeitig mit der Altersvorsorge beginnen

Wer noch in der Ausbildung steckt oder gerade seine ersten Berufsjahre absolviert, für den ist das Thema Altersvorsorge noch sehr weit weg. Mit jedem Jahr steigt aber der finanzielle Aufwand, den Sie pro Monat betreiben müssen, um Ihre Rentenlücke zu schließen. Wer mit 65 in Rente gehen möchte, und 45 Jahre vorher mit dem Sparen beginnt, muss monatlich nur ein knappes Drittel von dem aufwenden, was ein 40-Jähriger zurücklegen müsste, um das gleiche Ziel für die Altersvorsorge zu erreichen, geht man von einer Verzinsung von 5% p.a. aus. Hier hilft die lange Zeit durch den progressiven Zinseszinseffekt.

Ein einfaches Rechenbeispiel: Nehmen wir an, dass Sie in einen Sparplan mit 100 Euro monatlich investieren und sich das Kapital mit 5% netto Wertentwicklung p.a. vermehrt, dann erhalten Sie nach 45 Jahren Beitragszahlung einen Betrag von 195.993 Euro. Davon sind lediglich 54.000 Euro eigene Beiträge, der ohne eigenen Aufwand erwirtschafte Ertrag liegt bei stolzen 141.993 Euro.

Altersvorsorge ist ein individueller Mix aus Vorsorgeprodukten

Altersvorsorge ist kein fertiges Produkt, das einmal ausgewählt und bestellt wird.
Die Altersvorsorgeplanung ist ein dynamischer Prozess, der vielen Variablen (Kapitalmarkt, Steuerrecht, Inflation, Einkommensentwicklung u.v.m.) unterliegt und der laufend gepflegt, überprüft und angepasst werden muss. Dabei müssen die verschiedenen Vorsorgeprodukte individuell auf die Wünsche, Lebensumstände, das Einkommen, die Risikobereitschaft, staatliche Fördermöglichkeiten und andere Faktoren abgestimmt werden. 

Lösungsmöglichkeiten in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge

Das sind die Lösungen der betriebliche und privaten Altersvorsorge:

Private Basisrente (geförderte Basisrente)
Betriebliche Altersvorsorge (insbesondere Direktversicherung)
Privatrente
Fondssparen

Appel insurance brokers, Ihr Versicherungsmakler in Mainz und Umgebung, hilft Ihnen dabei, die optimale Absicherung zu finden und Ihre Versorgungslücke im Alter zu schließen. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei allen Fragen rund um Ihre private Altersvorsorge.

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